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[av_heading heading=’3 Fakten über Mut‘ tag=’h3′ link_apply=“ link=’manually,http://‘ link_target=“ style=“ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ margin=“ margin_sync=’true‘ padding=’10‘ color=“ custom_font=“ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ av_uid=’av-khoxtc09′ admin_preview_bg=“][/av_heading]

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Europaweit beschäftigen sich im Unternehmenskontext ca. 24000 Wissenschaftler mit dem Thema Angst, aber leider nur ca. 500 mit dem Thema Mut*. Ein Grund dafür weshalb Mut immer noch nicht ausreichend erforscht ist. Die folgenden Fakten zeigen auf was vielen Mensch unklar ist.

Fakt 1

Mut wird immer wieder mit dem verlassen der Komfortzone verwechselt. Ich bekomme sehr häufig Mails von Menschen wie diese hier: „Hallo Herr Herrmann,… ich war letzte Woche sehr mutig, denn ich bin beim Halbmarathon mitgelaufen…“ Versteh mich nicht falsch, ich freue mich sehr, solche Nachrichten zu bekommen. Denn es zeigt, dass Menschen sich auf den Weg machen. Doch ist das wirklich mutig? Diese Frage zu beantworten ist nicht leicht, denn ein Stolperstein beim Mut ist der Punkt „Risiko“. Per Definition handelt man nicht mutig, wenn man kein Risiko eingeht. Und genau hier wird es schwierig. Gefühlt gehen wir sicherlich auch bei einem Marathon ein Risiko ein. Z.B. das Risiko des Scheiterns. Stellt das wirklich ein Risiko dar? Ist es wirklich gefährlich für uns etwas nicht geschafft zu haben. Ich glaube wir haben uns eine Gesellschaft erschaffen in denen es Risiken gibt, die es gar nicht geben müsste. Unsere geringe Fehlerkultur bspw. schafft es, dass „Fehler machen“ ein Risiko darstellt. Vielleicht denkst du jetzt: „Der Typ sagt mir gerade, dass ich nicht mutig bin.“. Mir ist bewusst, dass diese Definition sehr genau und eng gefasst ist. Ich möchte nur, dass du weißt zu Mut gehört mehr. Allerdings ist es umso wichtiger die Komfortzone so oft wie möglich zu verlassen, um für den Mutfall gewappnet zu sein. Also ist es ein gutes Training für Mut.

Fakt 2

In einer Studie hat man Teilnehmer zwei verschiedene Situationen geschildert.

Die eine Gruppe bekam folgende Geschichte: Ein Mann rennt in ein brennendes Gebäude und kommt nach kurzer Zeit mit einem Menschen raus. Die Teilnehmer wurden gefragt ob sie glauben, dass diese Handlung mutig war.

Die andere Gruppe bekam dieselbe Geschichte, nur dass der Mann ohne jemanden aus dem Haus kommt. Er war also nicht erfolgreich.

Die erste Gruppe stufte die Handlung zu mehr als 90 Prozent als mutig ein während in der zweiten Gruppe nur noch ca. 50 Prozent der Meinung waren, dass dies mutig sei. Das Ergebnis zeigt ein interessantes Phänomen. Mut wird oft mit Erfolg gleichgesetzt. Aus meiner Sicht handelt es sich um ein Fragment der Vergangenheit. Denn vor hunderten von Jahren war das Wort Mut nur den Kriegern und erfolgreichen Männern auf dem Schlachtfeld vorbehalten. Die Einschätzung führt aber dazu, dass wir denken immer erfolgreich sein zu müssen. Ich finde es wichtig, sich klar zu machen, dass es auch schief laufen kann. Die meisten erfolgreichen Menschen zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie mutig waren und sofort erfolgreich. Sondern dadurch, dass sie immer wieder den Mut hatten ein Risiko einzugehen. Nach dem Hinfallen sind sie wieder aufgestanden, haben aus den Misserfolgen gelernt weiter gemacht. Wenn du das nächste Mal die Angst hast nicht erfolgreich zu sein mach dir klar, dass es sich trotzdem lohnt.

Fakt 3

Stell dir vor, jeder Mensch, Mitarbeiter oder Unternehmer wäre jederzeit mutig. Ist das wirklich wünschenswert? Ich glaube nicht. Mutige Handlungen stehen in engen Zusammenhang mit Veränderung. Die wohl größte Veränderung in der menschlichen Geschichte war es wohl das Feuer zu beherrschen. Es muss für unsere Vorfahren ein unglaublicher Akt des Mutes gewesen sein, dieses Risiko einzugehen. Dieser Mut führte dazu, dass wir Fleisch besser verdauen konnten. Durch diese Ernährungsumstellung hatte unser Hirn die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Der Rest ist Geschichte. Doch was genauso wichtig war, sind die Menschen die durch Vorsicht und auch Angst den Bestand der Menschheit gesichert haben. Kurz gesagt: Die mutigen haben für Veränderung gesorgt und die Ängstlichen für Beständigkeit.

Übertragen wir das mal auf Unternehmen. Es kann gar nicht gewollt sein, dass Unternehmer zu jedem Zeitpunkt mutig sind. Denn es gibt immer wieder lange Phasen, in denen Stabilität und Sicherheit wichtig sind. So haben es meines Erachtens Unternehmen geschafft, zu wachsen und sichere Arbeitgeber zu werden. Dieser Aspekt wird oft nicht gesehen. Wir befinden uns allerdings gerade in einem großen Umbruch. Laloux beschreibt in seinem Buch „Reinventing Organizations“, dass wir vor der nächsten Entwicklungsstufe stehen. Von der industriellen Revolution zu neuen Organisationsformen wie integrale-evolutionäre Formen. Und genau in diesen Situationen geht es wieder um Entwicklung und große Veränderung. Hier bedarf es wieder Mut um am Markt bestehen zu können. Ein Beispiel hierfür: Ein Unternehmen, was bis vor ein paar Jahren noch sehr hierarchisch organisiert war wagt den Versuch. Sie schaffen Hierarchien ab und stellen den Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Die ganze Entwicklung spricht sich rum und nach ein paar Jahren kann sich das Unternehmen die besten Mitarbeiter aussuchen. Die Generation Z möchte nicht mehr um jeden Preis das beste Gehalt. Und so ziehen immer mehr Unternehmen nach und am Ende steht der Wandel.
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