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Angst am Arbeitsplatz kostet nicht nur deutschen Unternehmen ein Vermögen. In der heutigen Leistungsgesellschaft stehen nicht nur Arbeitnehmer unter Druck. Bis ins hohe Management breitet sich die Angst aus. Bereits 2006 belegten Wilfried Panse und Wolfgang Stegmann in einer Langzeitstudie, dass Ängste am Arbeitsplatz deutschen Unternehmen Milliarden kosten. Dabei steht an erster Stelle die Angst um den Arbeitsplatz. Dicht gefolgt von der Angst um Krankheiten und Ausfallzeiten und der Angst vor Fehlern.

Die Reihenfolge ist dabei nur Nebensache. Fakt ist, dass Mitarbeiter die mit Angst zur Arbeit gehen nicht effektiv arbeiten. Zumindest nicht mit einem zu hohen Maß an Angst.

Doch was tun? Wie kann man der Angst entgegenwirken? Das einfachste wäre doch Sicherheit. Wenn ich überall Sicher bin, brauche ich mir keine Sorgen zu machen, oder?

Prof. Dr. Rüdiger Trimpop hat in seiner Harvard Studie belegt, dass Menschen die etwas erreichen wollen einen gewissen Hang zum Risiko haben. Ob sie extrovertiert oder introvertiert sind spielt dabei keine große Rolle. Wenn es darum geht etwas zu erreichen oder zu gewinnen, nähern sich beide Gruppen in ihrem Risikoverhalten an. Der draufgängerische Mensch schaltet einen Gang zurück, wenn er bemerkt, dass er zu viel verliert und der zurückhaltende Mensch legt eine Schippe Risiko drauf, wenn er merkt, dass er so nichts erreicht. Ein Beispiel dafür ist das ABS System in Autos. Als die ersten Systeme in Taxis eingebaut wurden, haben Wissenschaftler das Fahrverhalten der Fahrer untersucht. Mit dem Ergebnis, dass Fahrer mit dem System viel schneller unterwegs waren als die ohne. Sie fühlten sich sicherer und gingen einen Schritt weiter. Das gleiche sehen wir beim Sicherheitsgurt. Das bedeutet wir haben ein gewisses Bedürfnis nach Risiko.

Gerade auch in beruflichen Situationen kommen Menschen oft an den Punkt, wo sie all ihren Mut zusammennehmen müssen. Doch wo kommt der Mut denn her? Wie sammeln wir ihn? Diesen Mut sammeln wir meines Erachtens in vielen kleinen Situationen und gespeicherten Erfahrungen. Sei es der erste Vortrag, das erste leiten eines Meetings oder die ersten Erfahrungen als Führungskraft. Mutige Menschen sagen dann: Wenn ich das oder jenes geschafft habe, schaffe ich auch das.

Beobachten wir Kinder, werden wir feststellen, dass sie sich immer wieder einem für sie gefährlichen Risiko stellen. Von Mut würden sie nicht sprechen, aber wenn man genau hinsieht, sind alle Merkmale vorhanden. Fokussiert, angespannt, ein bisschen ängstlich tasten sich langsam Stück für Stück weiter um ihre Grenzen immer wieder auszuloten. So füllen sie Stück für Stück ihr Muthaben auf. In der Jugend wird das weiter ausgebaut bis dann der Alltag kommt. Abi, Studium, Leistung, Druck. All diese Faktoren erlauben keine Fehler und schon gar nicht langsam. Irgendwann ebbt dann das Verhalten ab und wir gehen nur noch auf Nummer sicher.

Es gibt aber einen Ausweg! Mutproben! Ja sie lesen richtig! Wenn Mitarbeiter und Führungskräfte Raum bekämen um sich kleinen Mutproben zu stellen, würde ihr Muthaben wieder aufgefüllt. Auch eine Reflektion bestandener Herausforderungen unterstützt den Wachstumsprozess. Mit dem eingehen von Mutproben und angehen von kleinsten Ängsten trainieren sie ihre Handlungsbereitschaft und damit auch den Umgang mit den eigenen Ängsten. Genau diese zwei Faktoren sind entscheidend um in den schwierigen Situationen des beruflichen Alltags zu bestehen. Sie lernen Risiken besser einzuschätzen und wachsen über sich hinaus. Oft besteht die Angst, dass mutige Mitarbeiter Ärger machen, gegen den Strom schwimmen oder Menschen ausnutzen. Ich glaube, dass ist kein Mut, sondern Verzweiflung. Mutige Menschen sind handlungsbereit, sicher, produktiv, und erfolgreich.
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